Alles, was du wissen musst — auch wenn du noch nie von Canyoning gehört hast.
Canyoning bedeutet: Eine Schlucht von oben nach unten durchqueren. Am Einstieg gehst du hinein, und von da an gibt es nur eine Richtung — mit dem Wasser bergab, durch das Herz des Felsens.
Die Schluchten im Tessin sind im Laufe von Jahrtausenden durch das Schmelzwasser der Alpen in massiven Granit gegraben worden. Das Ergebnis: glatt geschliffene Felsen, türkisblaue Pools, tosende Wasserfälle — und eine Kulisse, die man kaum glauben kann, dass sie real ist.
Um Wasserfälle und Steilstufen zu überwinden, gibt es drei Möglichkeiten: Abseilen, Springen oder Rutschen. Springen und Rutschen sind dabei immer freiwillig — wer möchte, kann an jeder Stelle abseilen. Niemand muss etwas tun, wozu er nicht bereit ist.
Mit Seil und Abseilgerät an Wasserfällen und Felsen hinunter — von sanften Kaskaden bis zu hohen freien Abseilern. Das Tempo am Seil bestimmst du selbst: Wer die Kontrolle lieber in der Hand behält, betätigt das Abseilgerät selbst. Wer möchte, wird einfach vom Guide abgelassen.
Von Felsen und Kanten direkt in die türkisblauen Pools darunter — je nach Schlucht von 2 bis über 10 Meter. Sprünge sind immer freiwillig. Kein Sprung, kein Problem — du seilst einfach ab. Wer aber mal gesprungen ist, will es danach meistens immer wieder.
Über vom Wasser glattgeschliffene Granitrutschen in den nächsten Pool — pure Freude, die kein Wasserpark der Welt nachbilden kann. Auch Rutschen sind freiwillig und können durch Abseilen ersetzt werden.
Immer wieder öffnen sich türkisblaue Pools, die du durchschwimmst oder watend überquerst. Der Neoprenanzug trägt dich und hält dich warm. Du musst kein guter Schwimmer sein — wenige Meter reichen völlig.
Tessiner Schluchten gehören zu den schönsten der Welt — und das ist keine Übertreibung.
Das Gletscherwasser der Alpen hat über Jahrtausende fließendes Wasser in massiven Granit geformt — mit geschmeidigen Kurven, tiefen Höhlen und wunderschönen, organischen Formen. Dieses klare, glatte Gestein ist beinahe einmalig auf der Welt.
Das Wasser aus den Tessiner Schluchten ist so klar, dass du jeden Stein auf dem Grund siehst. Die Farbe wechselt je nach Licht und Tiefe von smaragdgrün zu tiefem Türkisblau — wie in der Karibik, nur in den Alpen.
Wer springen möchte, findet Schluchten mit fast nur Sprüngen. Wer rutschen mag, findet endlose Granitrutschen. Wer lieber abseilt, findet hohe freie Abseiler. Das Tessin bietet eine einzigartige Vielfalt — von der Einstiegerschlucht bis zur Expedition.
Du bringst nichts mit außer dir selbst. Die komplette Ausrüstung ist inklusive.
Zertifizierter Canyoning-Helm zum Schutz beim Abseilen und in der Schlucht.
Speziell für Canyoning entwickelt — mit integriertem Abseilgerät. Wer selbst abseilen möchte, betätigt das Gerät einfach selbst.
Hält dich auch im kalten Gletscherwasser warm und sorgt für natürlichen Auftrieb beim Schwimmen.
Speziell für nassen Fels entwickelte Schuhe mit besonderem Grip — auch auf glattem Granit.
Wärmeschutz für die Füße und Polsterung in den Canyoning-Schuhen.
Ich fotografiere während der Tour — du bekommst die Erinnerungen als digitale Fotos.
Viele meiner Gäste hatten Höhenangst — und hatten trotzdem den besten Tag ihres Lebens. In der Schlucht wirken die Höhen viel kleiner als erwartet. Ich kann das Abseilen jederzeit übernehmen: Du hängst einfach im Seil und wirst von mir sicher abgelassen. Und bei der Einsteigerschlucht Boggera kannst du außerdem jede einzelne Stelle umgehen — du verlässt kurz die Schlucht, läufst auf dem Wanderweg vorbei und steigst wieder ein. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen.
Canyoning hat nichts mit Klettern zu tun. Du wirst nicht klettern. Der Zustieg zur Schlucht ist ein normaler Wanderweg, in der Schlucht selbst geht es ausschließlich bergab — mit Seil, Schwung oder einfach zu Fuß. Kletterkenntnis ist null nötig.
Der Neoprenanzug sorgt für genug Auftrieb — du kannst im Anzug kaum untergehen. Die Pools, die durchschwommen werden müssen, sind kurz. Du musst keine Bahnen ziehen, sondern nur ein paar Meter treiben. Wer gar nicht schwimmen möchte, kann sich auch in Engstellen durch das Wasser führen lassen.
Für die Einstiegstour Boggera reicht normale Alltagsfitness völlig aus. Du musst keine langen Strecken laufen, kein Gewicht tragen und nichts stemmen. Der Zustieg dauert ca. 20–30 Minuten auf einem einfachen Wanderweg. In der Schlucht bestimmst du das Tempo — du hast den ganzen Tag.
Der perfekte Tagesausflug für Freundesgruppen, die gemeinsam etwas erleben wollen. In der Schlucht wächst man zusammen.
Ein Erlebnis, das verbindet. Mut fassen, füreinander da sein, zusammen lachen — Canyoning ist eines der intensivsten Dinge, die man als Paar teilen kann.
Du musst nicht mit einer Gruppe kommen. Ob allein oder zu zweit — ich nehme mir genauso viel Zeit für dich. Oft entstehen in der Schlucht die besten Gespräche.
Geburtstag, JGA, Firmenausflug oder einfach ein unvergesslicher Tag — Canyoning ist ein Erlebnis, über das noch Jahre später geredet wird.
Ich führe keine Massentouren. Du buchst einen ganzen Tag mit mir — und genau so viel Zeit bekommst du auch.
Ich habe keine zweite Tour am selben Tag. Wir gehen die Schlucht in dem Tempo, wie es dir passt — mit Pausen, mit Zeit für Fotos, mit Zeit zum Genießen.
Maximal 6 Personen pro Tour. Jeder bekommt individuelle Betreuung — niemand ist eine Nummer in einer langen Schlange.
Ich bin staatlich geprüfter Tiroler Schluchtenführer und ausgebildeter Rettungssanitäter — du bist in den besten Händen.
Such dir eine Tour aus oder melde dich direkt bei mir — ich helfe dir gerne dabei, die richtige Schlucht für dich zu finden.